Erstes österreichisches lasttragendes Plusenergie Strohhaus

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Unser Strohhaus Bau GmbH hat das erste österreichische lasttragende Plusenergie Stohhaus gebaut. Das Einfamilienhaus in Niederösterreich wurde nach dreieinhalb Monaten Bauzeit übergeben.

Quelle: Unser Strohhaus GmbH, http://www.unserstrohhaus.at, Tel: +43(0) 3325 329 70, E-Mail: office@unserstrohhaus.at

Aktuelle Info 04.10.2014: Unser Strohhaus Bau GmbH gewinnt Solarpreis – alle Infos und Pressematerialien von der Preisverleihung sowie vom Strohhaus 1 Jahr nach Errichtung (Fotos, Videos, Text) finden Sie hier
Verfügbare Downloads zum Plusenergie Strohhaus von Unser Strohhaus GmbH:
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Video Rohmaterial Bauabschnitte
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Video Rohmaterial Statements
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Vorschau der Presseaussendung:
Über das Unternehmen ‘Unser Strohhaus Bau GmbH’

Die im Jahr 2012 gegründete innovative Bau GmbH mit Hauptsitz in Eltendorf, plant und errichtet als Generalunternehmen lasttragende Strohballenhäuser. Die Strohhäuser setzten neue Maßstäbe, durch ihre sehr schnelle, aber auch energieeffizient und äußerst umweltfreundliche Bauweise.

Unser Ziel war es eine Unternehmen zu gründen, in dem die Umweltaspekte des Bauens im Zentrum der Unternehmensphilosophie stehen. Nachwachsende- nachhaltige- natürliche Rohstoffe und Materialien zu verwenden die für Mensch und Umwelt positiv sind.

Bau mit dem Naturmaterial Stroh, aber am Stand der heutigen Technik. Das bedeutet für uns, Energieerzeugung mit Hilfe von Photovoltaik- und Windkraftanlagen, Energieeffizienz- Passiv- Plusenergiehaustechnik, aber auch modernes Umweltmanagement für die Abfallbeseitigung ein zu setzten.

Mensch und Natur werden durch die Verwendung der natürlichen Materialien- Stroh- Lehm und dem daraus resultierenden besonderen Raumklima wieder verbunden.

„Ein Strohhaus ist mehr als ein Heim. Es ist ein lebenswerter Ort zum Entfalten und Wohlfühlen. Ein Platz in dem wir mit guten Gewissen, im Einklang mit uns und der Umwelt, und vor allem mit den nachfolgenden Generationen leben können.“

Ein vernünftiger, sparsamer und umweltbewusster, ökonomischer und ökologischer Umgang mit allen Ressourcen ist nicht nur ein Gebot der Stunde, sondern ist uns ein ganz persönliches Anliegen. Nachhaltigkeit wirklich aktiv um zu setzten.

Über Stroh als Baumaterial

Stroh ist ein klassisches Baumaterial, z.B. für Dacheindeckungen oder zur Faserverstärkung von Lehmwänden (Leichtlehm). Doch erst mit dem Aufkommen von Strohballenpressen um 1870 und damit riesiger “Strohziegel“ begann die Geschichte des modernen Stroh(ballen)baus.

Weltweit existieren heute mehr als zehntausend Strohballenhäuser, die ältesten davon wurden bereits Anfang 1900 gebaut und weisen auch heute kaum merkliche Bauschäden auf.

Strohballen sind als Baumaterial unübertrefflich. Sie dämmen ausgezeichnet Wärme und Schall, sind unschlagbar günstig, sorgen in Verbindung mit Lehmputz für ein angenehmes Raumklima und haben aus drei Gründen die beste CO2-Bilanz aller Baustoffe: Sie sind nachwachsend, (fast überall), lokal verfügbar und benötigen zu ihrer Herstellung einen minimalen Primärenergieeinsatz.

Zulassungen, Test:

Unser Strohhaus Bau GmbH hat als erstes Unternehmen Österreichs durch die vorgenommen Test die Grundlage geschaffen, damit lasttragenden Strohhäuser allen Baubehördlichen – Bautechnischen Bestimmungen entsprechen. Bei unseren Strohhäusern verwenden ausschließlich zugelassene Baustoffe.

2010: Fa. Waldland. Stroh wird als offizieller Baustoff EU- weit zugelassen.

2012: Unser Strohhaus Bau GmbH. In enger Zusammenarbeit mit der Staatlichen Versuchsanstalt für Bautechnik Baulabor- Graz HTL- Graz Ortweinschule, gemeinsam mit Prof. DI Johann Loibnegger, werden die notwendigen Lasttests abgeschlossen. Somit den statischen Nachweis für lastragende Strohballenbauweise erbracht. Damit wird die Vorrausetzungen geschaffen, Europaweite lastragende Strohballenbauweise statisch zu berechnen und überhaupt erst lasttragende Strohhäuser in Österreich zu errichten.

Prüfbefund Nr. 007/12 LG/LG

2012: Unser Strohhaus Bau GmbH. In zusammen Arbeit mit der MA 39 Durchführung der notwendigen Brandtest für lasttragende Strohballenbauweise. R 30.

Prüfbericht: MA39- VFA 2012-0914.01

2013: Fa. Waldland. Erweiterung der die Europäische technische Zulassung für Baustroh, auf mehrere Strohballengrößen. Fa. Waldland

Zulassungsnummer ETA- 10/0032

2013: Unser Strohhaus Bau GmbH. Nachweis des Schallschutzes nach ÖNORM B8115-4:2003 0901 für Strohballenwände.

Bauklimatik- Archi. PHYSIK 10.0.0.070

CO2 Bilanz Strohbau, Strohbau der Klimaschutzweltmeister

Rund 10 % des weltweiten Bruttosozialproduktes werden für die Errichtung, Erhaltung und Ausstattung von Gebäuden aufgewendet. Betrachtet man den Rohstoffverbrauch, ergeben sich andere Zahlen: 40 % des gesamten eingeschlagenen Holzes, der mineralischen Stoffe und des Wassers werden verwendet, um damit Baustoffe herzustellen bzw. zu transportieren.

Der Anteil am weltweiten Energieverbrauch für Herstellung und Transport von Baustoffen ist sogar noch ein wenig größer: Er liegt bei 45 %. (World Watch Magazine, 1998) Kein Wunder: Zur Herstellung von 1t Beton werden 6.000 MegaJoule an Energie benötigt.

Nur 1/52stel davon, 115 MJ, an grauer Energie bedarf es hingegen zur Herstellung von 1t Stroh! Sogar noch extremer fällt der (volumsbezogene) Vergleich Stroh und Mineralwolle aus: Letzteres benötigt die 77-fache Energiemenge für die Herstellung.

Bei der Betonproduktion entstehen zudem 7 % der menschgemachten CO2-Emissionen, während Stroh CO2 sogar reduziert (bindet).

Mit Stroh bauen heißt umweltbewusst bauen.

CO2-Einsparungen von bis zu 100 Tonnen und mehr pro Haus, alleine bei der Errichtung.

Geschichte Allgemein:

Seit den Anfängen des modernen Strohballenbaus, als man einfach ohne weiteren Umständen Ballen auf Ballen schlichtete, wurden verschiedene Strohbautechniken entwickelt und immer weiter perfektioniert. Dabei entstanden zwei Haupttypen: die lasttragende Bauweise und die Infill-Systeme. Bei letzterem übernimmt eine statische Konstruktion (z. B. ein Holzskelett) die Tragfunktion, die Strohballen werden eingefüllt und haben nur noch die Aufgabe zu dämmen.

Mit der lasttragenden Bauweise fing indes alles an. Wie der Name schon sagt, dienen die Strohballen bei ihr als tragende Elemente; natürlich dämmen sie auch gleichzeitig. Diese Bauweise erwies sich in vielerlei Hinsicht überlegen – sie ist flexibler, was die Gestaltung organischer Formen (Rundungen, Bögen, Gewölbe) betrifft, geht ausgesprochen rasch von der Hand und ist deutlich weniger aufwendig und damit günstiger.

Allerdings: Die Verwendung von Kleinballen limitierte die Baumeister auf eingeschossige Gebäude. Und als der Strohballenbau auf der zweiten US-Welle auch Europa erreichte, waren die Baubehörden weit eher geneigt, Holzständerkonstruktionen zu bewilligen als der lasttragenden Technik zu vertrauen.

Strohbau-Enthusiasten und -Experten wie der deutsche Architekt Gernot Minke waren allerdings stets davon überzeugt, dass der wahre Strohballenbau lasttragend zu sein hat. Es blieb dem Schweizer Architekten Werner Schmidt überlassen, die Königsidee dafür zu entwickeln: Er griff zu den Jumbo-Strohballen, 250 kg schweren und bis zu einem Meter breiten Strohziegeln und verband damit das Beste beider Welten. Großballen sind den Kleinballen statisch und in puncto Belastbarkeit so deutlich überlegen, dass mindestens dreigeschossige Bauten lasttragend möglich wurden. Das überzeugte auch die Baubehörden. Und die sensationellen Dämmwerte der Großballenbauten ließen schließlich die letzten Zweifler verstummen.

NACHHALTIGKEIT

Wer ans Klima denkt, muss langfristig denken. Eine seriöse Umweltbilanz betrachtet ihr Objekt über den gesamten Lebenszyklus. Zwar denkt kein Bauherr während der Entstehung seines Traumhauses über dessen Ende nach – jeder Bauherr glaubt, er baut für die Ewigkeit.

Tatsache ist aber, dass jedes Jahr tausende Häuser abgerissen werden und dabei hohe Entsorgungskosten anfallen. Denn herkömmlicher Bauschutt ist unverrottbar und in hohem Maße schadstoffbelastet.

Ein Strohhaus zu bauen, heißt hingegen auch den folgenden Generationen keinen Schutthaufen zu hinterlassen, sondern beim Abbruch einen sich wieder in den Naturkreislauf einfügenden Komposthaufen.

Rückfragehinweis:

Unser Strohhaus Bau GmbH

7562 Eltendorf

Riegelweg 8

Tel: +43(0) 3325 329 70

E-mail: office@unserstrohhaus.at

Web: http://www.unserstrohhaus.at

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