Das Fahrrad im Wandel der Zeit

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Die vergangenen drei Jahrzehnte Fahrradentwicklung sind geprägt durch enorme technologische Fortschritte. Einige wesentliche Meilensteine sind hier zusammengefasst.

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Das Fahrrad im Wandel der Zeit

Mit dem großen Innovationsschub der 80er Jahre, ausgelöst durch den Mountainbike-Boom, wurde das Fahrrad zunehmend alltagstauglich.

Viele Hindernisse, die einer ernsthaften Benutzung des Rades als Fortbewegungsmittel bisher im Wege standen, wurden behoben. Waren die Anforderungen an ein bloßes Freizeit-Sport,- und Spaß,- Gerät noch gering (außer im Radsport und bei Reiseradfahrern) kam es im Alltagbetrieb sehr wohl auf Komfort und vor allem auf Sicherheit an.

Stahlfelgen und Felgenbremsen
Die bis dahin weit verbreitete Kombination aus Stahlfelgen und Felgenbremsen, deren schlechte Verzögerung bei Nässe man vergeblich versuchte, durch Lederstückchen zu verbessern, die in das Bremsgummi eingelassen waren, wurde abgelöst.

Alufelgen und Scheibenbremsen
Es folgten Aluminium-(Profil) Felgen, keramikbeschichtete Felgen sowie Trommelbremsen, Rollenbremsen und schließlich ab 1987 hydraulische Felgenbremsen. Damit war eine zeitgemäße Verzögerung, auch bei Nässe und zudem mit geringen Bedienkräften möglich. Für noch größere Anforderungen folgten einige Jahre später die ersten Scheibenbremsen.

Cockpit Ergonomie
Gleichzeitig wurde die Sicherheit dadurch verbessert, dass alle wichtigen Bedienelemente ans “Cockpit”, also in und um den Lenker integriert wurden. Frühere Schalthebel waren am Vorbau oder am Unterrohr positioniert und nur unter drohendem Kontrollverlust zu bedienen. Dank Shimanos Totaler Integration (STI) musste nun weder zum Schalten noch zum Bremsen eine Hand vom Lenker genommen werden.

Apropos Sicherheit
Irgendwann galt die Verwendung von Halogenbirnchen und Scheinwerfern mit sagenhaften 17 Lux einmal als wichtiger Fortschritt. Dann kamen der Nabendynamo und später die Erfindung der weißen LED, die zusammen die Fahrradbeleuchtung revolutionierten. Lichtausbeuten von über 100 Lux, auf Wunsch mit Fernlicht, Standlicht und Sensorautomatik sind möglich. Und das bei minimalem, nicht mehr spürbaren Kraft-Mehraufwand. Diese technischen Verbesserungen lassen heute keine Entschuldigung für das Fahren ohne Licht mehr gelten.

Entwicklung in Höchstgeschwindigkeit
Und es ging rasant weiter: pannensichere Reifen, atmungsaktive Funktionskleidung,- auch für den Alltag,- wasserdichte Packtaschen, langlebige Getriebeschaltungen, unterstützende elektrische Motoren und sogar ein technisch ausgereifter Airbag für Radfahrer. Das Fahrrad ist im 21. Jahrhundert angekommen. Aus dem einfachen Fahrrad wurde ein urbanes Mobilitätskonzept, das mit einer App gesteuert werden kann…

Von Christoph Daim, Cooperative Fahrrad.

Für Rückfragen:
Christoph Daim
Cooperative Fahrrad
1060 Wien, Gumpendorfer Str. 111
+43 1 596 5256
coop@fahrrad.co.at

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